Rummeckern, als Halbtourist auf Usedom
So ergab es sich in diesem Jahr also, dass ich mal als Halbtourist auf Usedom rumgesprungen bin und da mal so einiges aus einem etwas anderen aber beeinflussten Blickwinkel beobachten konnte…
Was jetzt kommt ist pure subjektive Kritik an dem was man dann hier so erleben darf, wenn man hier so unterwegs ist. Dazu sei aber auch gleich vorweggenommen, dass es bei allen Negativbeisipielen auch immer positive Beispiele gibt, die die Negativen ausgleichen und in den meisten Fällen übertreffen können.
Es bleiben wie immer alle Namen außen vor, da ich nicht dazu neige irgendwen öffentlich hinzurichten.
Erste Auffälligkeit natürlich der Verkehr. Der alltägliche Stau wurde mit viel Geschick von Wolgast auf die Insel verlegt und findet jetzt ab Bannemin in Richtung Zinnowitz statt. Der Ortskundige wird wissen, dass es kurz hinterm Ortseingang nach Zinnowitz eine Kreuzung gibt. Rechts gehts Richtung Neuendorf, Lütow, Gnitz…links…ja links gehts eigentlich gar nicht lang…durch Verkehrszeichen angezeigt und das sehr deutlich. Das interessiert aber Einheimische wie Urlauber nur sehr wenig… Da wird fleißig in die Alte Strandstraße abgebogen… Ein paar Tage polizeiliche Präsenz mit entsprechenden Maßnahmen würden hier mal wieder für ein wenig Entspannung und kürzere Staus sorgen!
Nächste Auffälligkeit…die Saison muss schon lang und hart gewesen sein…wie sonst kann man sich erklären, dass man in einem knap halbgefüllten Eiscafé in der Inselmitte über 45 Minuten auf sein Eis wartet und dann auch noc das Falsche bekommt? Allein mit meiner Freundin wäre das schon grenzwertig…mit 2 Kindern dabei ist das eigentlich nicht tragbar. Ich mag die 2 Kiddies eigentlich nicht ne dreiviertel Stunde auf ihr Eis warten lassen…das ist ja schon fast Strafe…
Die neue Langsamkeit ist aber nicht nur dort entdeckt worden.
Scheinbar lebt Usedom die “Entschleunigung”. Vielfach wird man geradezu genötigt sich zu entspannen und sich Zeit zu nehmen…. leider funktioniere ich nicht so…noch nicht…in 30 Jahren vielleicht…oder eben auch nicht. Jedenfalls möchte ich wenigstens etwas Aktivität erkennen, wenn ich irgendwo eine Dienstleistung in Anspruch nehme…
Höhepunkt des Erlebten (oder Tiefpunkt?) war der Besuch der ortsansässigen Filiale eines großen FastFood Unternehmens. Auch hier muss wohl “Entschleunigung” in der Arbeitsanweisung gestanden haben…und das sehr deutlich. Ich hatte zwar Antibiotika im Organismus und war auch sonst etwas geschwächt. Aber das Gehirn funktionierte noch in Originalgeschwindigkeit. Nur die Angestellten nicht. Wie wir alle wissen macht man den Kids auch mit nem Eis vom FastFood Dealer ne Freude und die Freundin mag das Eis mit Schokosauce auch…also alles bestellt…hm…schon davor wurde nach der Auffüllung der Eismaschine verlangt…wir setzten uns und warteten…10 Minuten später gabs dann auch die Auffüllung…
Auf den optischen Zustand der Filiale mag ich im Detail nicht weiter eingehen…nur soviel…es besteht Grund zur massiven Kritik…und auf die Veröffentlichung der gemachten Fotos verzichte ich an dieser Stelle auch mal…
So bleibt im Fazit eigentlich nur zu sagen:Wo Licht ist, ist auch Schatten…und es gibt immer noch viel zu tun… Wir müssen hier wohl alle noch massiv an uns arbeiten….Usedom wird nicht auf ewig die Leute locken nur weil hier die Sonne scheint und die Ostsee an den Strand schwappt…
In dem Sinne…es gibt viel zu tun!
Und wer noch nen schönen Artikel über die letzten Tage mit noch schöneren Fotos dazu lesen möchte, der klickt unbedingt auf den folgenden Link: http://www.manubernstein.de/2009/insel-usedom/













Schatz, du bist heute wieder diplomatisch viel zu nett, aber das ist auch gut so. Ich werde das Thema gerne auch noch mal aufgreifen und das aus meiner absolut krötigen, zickigen und völlig subjektiven Sicht beschreiben, dann allerdings sehr gerne mit Fotos damit das ganze doch eher objektiv wird …
und ILD
[...] möchte ich genau dieses Thema (http://teiledealer.com/rummeckern/) doch auch noch mal, wie angekündigt, aus meiner absolut subjektiven Sicht beleuchten, und ich [...]