Next Generation Wahnsinn :)
Es gibt heutzutage nur noch Weniges, was das Zeug hat zum Kult der Verrückten aufzusteigen…und dieses mörderische Ding Technik hat dieses Zeug von Anfang an gehabt…die YAMAHA Vmax…
Hatte Sie in der ersten Generation noch den Ruf spätestens in der ersten Kurve ihrem Piloten den Schweiß auf die Stirn zu zaubern, kommt Sie ab dem Modelljahr 2009 in der zweiten Generation zum YAMAHA-Händler…
Und was die überaus ansprechende Website von YAMAHA verspricht, macht mehr als nur neugierig.
YAMAHA selbst selbst sagt: “Die Legende lebt weiter…”
Wir dürfen also gespannt sein, was uns da so erwartet…
Die YAMAHA Angaben zum Motor sind für sich schon beeindruckend:
Komplett neuer V4-Viertaktmotor mit Flüssigkeitskühlung
Die neue VMAX wird von einem komplett neuen 65° V4-Viertaktmotor mit 1.679 ccm und Flüssigkeitskühlung angetrieben. Das imposante DOHC-Triebwerk zeichnet sich durch ein enormes Leistungspotenzial und ein brachiales Spurtvermögen aus.
Mit einem Bohrung-/Hubverhältnis von 90,0 x 66,0 Millimeter (Vorgängermodell: 76,0 x 66,0 mm) und einem Verdichtungsverhältnis von 11,3 : 1 entwickelt das auch optisch beeindruckende Kraftpaket eine Spitzenleistung von 147,2 kW (200 PS) bei 9.000/min und setzt bei 6.500/min ein Drehmoment-Maximum von 166,8 Nm frei.
Die beeindruckenden Leistungsdaten sind das Ergebnis zahlreicher Maßnahmen, darunter eine Hubraumerweiterung um 40 %. Daneben profitiert der V4 von einem hochmodernen elektronischen Motor-Management, das Yamaha erstmals in dieser Klasse einsetzt.
(*Die VMAX erreicht eine elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h. Ein spezielles System sorgt jedoch dafür, dass die Viertelmeile komplett unter Vollgas zurückgelegt werden kann.)
Dazu kommt das :
Das Yamaha G.E.N.I.C.H.* Konzept
Das Yamaha G.E.N.I.C.H.* Konzept nutzt moderne, anspruchsvolle elektronische Regelsysteme, die sowohl das Leistungspotenzial als auch den Fahrspaß erhöhen.
Die neue VMAX nutzt die G.E.N.I.C.H Technologie in Form der elektronischen Ansaugluftsteuerung YCC-I (Yamaha Chip Controlled Intake) und der elektronischen Drosselklappensteuerung YCC-T (Yamaha Chip Controlled Throttle). Beide Systeme tragen wesentlich zur Leistungssteigerung bei. Erstmals bestückt Yamaha den V4 mit einer neuen Benzineinspritzung, die zusammen mit YCC-I und YCC-T katapultartige Sprints aus dem Stand sowie kraftvolle Zwischenspurts ermöglicht. Dabei ist die VMAX nicht nur auf der Geraden in ihrem Element. Da der Motor bei allen Drehzahlen spontan auf Gasbefehle reagiert, zählt auch die Landstraße zu den bevorzugten Revieren der neuen VMAX.
*G.E.N.I.C.H. (gesprochen Jenik) ist die Abkürzung für Genesis in Electronic engineering aimed at New, Innovative Control technology based on Human sensibilities
und die Brennraumkonstruktion:
Kompakte dachförmige BrennräumeNeue Vierventil-Zylinderköpfe mit dachförmigen Brennräumen gewährleisten eine schnelle, effiziente Verbrennung und schaffen die Voraussetzung für die hohe Leistungsausbeute des Triebwerks. Für einen Motor mit mehr als 1.679 Litern Hubraum und einer Bohrung von 90 Millimetern präsentieren sich die Brennräume bemerkenswert kompakt. Realisiert werden konnte diese Raum sparende Auslegung durch den Einsatz eines neuen und genialen Nockenwellenantriebs.
65 Grad V-Motor mit mittig platzierter Steuerkette
Eine der wesentlichen Zielvorgaben der Entwickler war es, die Baumaße des neuen Motors so gering wie möglich zu halten. Gerade in Hinblick auf den Hubraumzuwachs von 40 Prozent präsentiert sich der neue V4 im Vergleich zum Vorgänger bemerkenswert kompakt.
Da der Winkel zwischen den massiven Zylinderbänken im Vergleich zum Vorgänger von 70 auf 65 Grad reduziert wurde, weist das neue Aggregat eine um 27 Millimeter geringere Baulänge auf. Zudem bewirkt der steilere Zylinderwinkel eine Massenkonzentration, die letztlich auch den Handlingeigenschaften zugute kommt.
Raumsparende Lösungen wie der kombinierte Nockenwellenantrieb und der reduzierte Zylinderwinkel finden in der mittig angeordneten Steuerkette ihre Fortsetzung. Obwohl der neue Motor deutlich mehr Hubraum und um 18 Prozent größere Bohrungen aufweist, ist die Baubreite mit dem Vorgänger nahezu identisch. In der Höhe hat das Kraftpaket um lediglich 6,5 Millimeter zugelegt.
Dank innovativer Lösungen haben die Yamaha Ingenieure tatsächlich einen neuen Motor realisiert, der trotz seines 40 Prozent größeren Hubraums kaum größer baut als das wesentlich schwächere Vorgänger-Aggregat.
Iridium-Zündkerzen
Neben dachförmigen Brennräumen und elektronischen Regelsystemen haben die Ingenieure der neuen VMAX hochwertige Iridium-Zündkerzen spendiert, die vorwiegend in Hochleistungsmotoren Verwendung finden. Sie liefern einen sehr kraftvollen Zündfunken und arbeiten bei allen Drehzahlen besonders zuverlässig, so das stets eine effiziente Verbrennung gewährleistet ist.Aluminium-Schmiedekolben
Ein weiteres Beispiel für erlesene und leistungsfördernde Maßnahmen ist der Einsatz von geschmiedeten Leichtmetallkolben in der neuen VMAX.Gebrochene einsatzgehärtete Pleuel
Am Pleuelfuß gebrochene, einsatzgehärtete Pleuelstangen waren im Jahr 2004 exklusiv dem Supersportler Yamaha YZF-R1 vorbehalten. Heute verrichten sie ihren Dienst auch in der neuen VMAX, um das immense Drehmoment des hubraumstarken V4 auf die Kurbelwelle zu stemmen.YCC-I – Yamaha Chip Controlled Intake
Generell bewirken lange Ansaugwege viel Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich, während kurze Ansaugtrakte eine schnell ablaufende Druckwelle erzeugen, die für mehr Leistung bei hohen Drehzahlen sorgt.Die elektronische Ansaugluftsteuerung YCC-I (Yamaha Chip Controlled Intake) variiert die Länge der Ansaugtrichter in Abhängigkeit der jeweiligen Drehzahl.
Oberhalb von 6.650 U/min schiebt ein elektronisch gesteuerter Servomotor die Ansaugtrichter gleichzeitig bis auf eine Länge von 54 Millimeter zusammen und steigert auf diese Weise die Leistungsausbeute des Motors bis hin zum Spitzenwert.
Benzineinspritzung und YCC-T – Yamaha Chip Controlled Throttle
Ein weiteres hochmodernes Regelsystem ist die elektronische Drosselklappensteuerung YCC-T (Yamaha Chip Controlled Throttle) die auch in den aktuellen Yamaha Supersportlern zum Einsatz kommt.Das System arbeitet mit einer extrem hohen Rechnergeschwindigkeit und ermittelt alle tausendstel Sekunde den Betriebszustand des Motors, um blitzschnell auf die Gasbefehle des Fahrers zu reagieren.
YCC-T gewährleistet eine spontane Gasannahme und sorgt dafür, dass die VMAX so druckvoll beschleunigt, wie es der Fahrer wünscht. Zudem verhindert das System ein „Verschlucken“ des großvolumigen V4, falls das Gas einmal zu hektisch aufgezogen wird.
Aggressiv gestaltete Aluminium-Lufthutzen und großvolumige Airbox
Die aggressiv gestalteten, von Hand bearbeiteten Aluminium-Lufthutzen sind auf beiden Seiten der Tankattrappe montiert und geben der VMAX ihr unnachahmliches muskulöses Profil. Von hier gelangen große Mengen kühler Frischluft geradewegs in die großvolumige Airbox, die etwa doppelt so groß ist wie im Vorgängermodell. Zusammen mit YCC-I sorgt das System für maximale Effizienz.Wartungsarmer Kardanantrieb
Der neue Kardanantrieb steht für höchste Zuverlässigkeit bei minimalem Wartungsaufwand – ein schlagendes Argument nicht nur für Drehmoment verliebte Neukunden, sondern auch für treue VMAX Fahrer, die noch einmal aufrüsten möchten.Um dem stärkeren 1.7-Liter Aggregat gerecht zu werden, hat Yamaha einen neuen kompakten Antriebsstrang entwickelt. Dank einer optimierten Übersetzung sowohl getriebeseitig als auch im Endantrieb konnte ein schmaleres und im Durchmesser reduziertes Kardangehäuse realisiert werden. Im Vergleich zum Vorgänger weist das Endantriebszahnrad jetzt 29 statt vormals 33 Zähne auf. Das 188 Millimeter große Gehäuse lässt die neue VMAX noch athletischer erscheinen und unterstreicht den legendären Anspruch der Maschine.
4-in-1-in-2-in-4 Auspuffanlage mit kurzen Titan-Schalldämpfern
Ein ausgezeichnetes Allround-Potenzial liefert die neue 4-in-1-in-2-in-4 Auspuffanlage mit kurzen, hoch verlegten Schalldämpfern. Die vier Krümmer-Rohre laufen in einer gemeinsamen Kammer zusammen, bevor sich das System zu beiden Seiten teilt und schließlich in vier Endrohre mündet.Ein Sensor vor dem Dreiwege-Katalysator misst den Restsauerstoffgehalt im Abgas, damit das Motor-Management die optimale Gemischzusammensetzung bestimmen kann. Dank reduzierter Emissionen unterschreitet die neue VMAX die Grenzwerte der Abgasnorm Euro 3 deutlich.
Die vier kurzen, hoch verlegten Einzel-Schalldämpfer produzieren einen kraftvollen und angenehmen Sound, der die VMAX auch akustisch unverwechselbar macht. Die hochwertigen Komponenten sind aus leichtgewichtigem Titan gefertigt. Das schwarze Finish passt bestens zu den dunklen Hauptelementen wie Motor und Rahmen.
Anti Hopping Kupplung
Eine Anti Hopping Kupplung erwartete man bislang meist an Supersport- und Rennmaschinen. Doch auch die neue VMAX ist mit einer solchen Hochleistungs-Kupplung ausgerüstet und unterstreicht damit ihre Einzigartigkeit unter den Muscle Bikes.
Leichtgewichtige Magnesium-Deckel
Die hochwertigen Materialien verleihen der neuen VMAX eine exklusive Ausstrahlung und stärken zudem den Besitzerstolz. Kupplungsdeckel, Lichtmaschinendeckel und die Abdeckung des Endantriebs präsentieren sich in bester Qualität. Die edle Magnesium-Legierung spart zudem Gewicht.Doppelkühler und Ölkühler im Kühlmittelkreislauf
Die VMAX ist mit einem leistungsstarken Kühlsystem bestehend aus zwei Radiatoren und einem Ölkühler ausgestattet. Der Doppelkühler verfügt im oberen Bereich über ein gebogenes Element, das es den Ingenieuren erlaubte, den Motor aus Gründen der Massenzentralisation näher an das Vorderrad zu rücken. Das untere Element ist konventionell flach. Es erhöht die Gesamtfläche und damit die Kühlleistung des Systems. Das unauffällige Design erlaubt einen uneingeschränkten Blick auf den Motor und lässt genügend Raum für den elektrischen Lüfter.
Damit der 1.679 ccm große Motor thermisch stets gesund arbeitet, sorgt ein zusätzlicher Ölkühler im Kühlflüssigkeitskreislauf für stabile Temperaturen.
Das ist aber nur ein Teil der Geschichte…auch die weiteren Rahmendaten sind beeindruckend:
Da kommen noch der neue Aluminumprofilrahmen, die neue riesig dimensionierte voll einstellbare Telegabel, das neue Monocross-Federbein mit Umlenkung, die 320mm Wave-Bremsscheiben auf die im Bremsfalle 6-Kolben-Zangen von Brembo Druck ausüben, der Radial-Hauptbremszylinder stammt ebenfalls von Brembo, damit man das Monster auch wieder zum Stehen bringt, das ABS, das durchaus Sinn macht
, 18″ Räder vorn und hinten…
Leichte Verkleidungsteile und der unter der Sitzbank angebrachte 15Liter-Tank unterstreichen die Konzentration auf günstige Massenverteilung.
YAMAHA spendiert dem Monster darüberhinaus ein paar lustige Gimmicks wie das Multifunktionsdisplay auf der Tankattrappe.
YAMAHA selbst preist den Kult mit “POWER – ADRENALIN -ACCELARATION” an und nun sind wir alle gespannt …
Definiv empfehlenswert ist der überaus gut, informativ und spannend gamachte Netzauftritt von YAMAHA:











